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Linke Basics - Was ist eigentlich Anti-Militarismus?

Die <> sind eine monatliche Veranstaltungsreihe, die Raum bieten möchte um über verschiedene Strömungen, Begriffe und Theorien zu sprechen, die ansonsten in "linken" Diskussionen zwar häufig fallen, aber leider selten erklärt werden.

Diesen Monat zum Thema Anti-Militarismus:
Anti-Militarismus beschreibt die Haltung und das Engagement gegen Krieg und Militarisierung. Aber was heißt das eigentlich? Und beziehen wir uns damit wirklich auf jeden Krieg, oder sind wir � unter bestimmten Bedingungen � versucht, die ein oder andere �militärische Intervention� doch zu rechtfertigen, zumindest aber hinzunehmen? Was ist aus dem �Nie wieder Krieg!� geworden, das bis vor einigen Jahren in diesem Land von weiten Teilen der Bevölkerung verstanden und getragen wurde?
Die Bedeutung dessen, was überhaupt als Krieg wahrgenommen wird, und die verschiedenen Facetten von Militarisierung haben sich in den letzen Jah(rzehnt)en grundlegend verändert. Ebenso die militärischen Zielsetzungen und Strategien, die zur Durchsetzung von Herrschaft mit militärischen Mitteln angewandt werden. Darüber wollen wir an diesem Abend gemeinsam sprechen. Wir wollen versuchen, einige Aspekte dessen, was Krieg heute eigentlich bedeutet, aufzuzeigen; beschreiben, was damit gemeint ist, wenn von �zivil-militärischer Zusammenarbeit� oder von �Aufstandsbekämpfung� gesprochen wird. Wir wollen darüber sprechen, was Krieg mit kapitalistischen, patriarchalen und rassistischen Machtverhältnissen zu tun hat, die unseren Alltag durchziehen, und wieso es manchmal so schwierig ist, sich einer militärischen Logik zu entziehen. Was hat dieser Krieg, der immer auch �in unserem Namen� geführt wird, eigentlich mit �uns� zu tun � und was können wir dagegen tun?