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Wen schützt der Verfassungsschutz

10 Jahre nach dem Bombenanschlag auf der Keupstraße: Wen schützt der Verfassungsschutz - den Rechtsstaat oder seine Feinde?
Mo, 20. April, 19:30 Uhr // Allerweltshaus Köln e.V., Körnerstraße 77-79, 50823 Köln // Eintritt frei - Spenden willkommen
https://www.facebook.com/events/1428478117450270/
Vortrag und Diskussion mit Martina Renner (MdB) & Massimo Perinelli („Keupstraße ist überall“)

Warum konnten Polizei und Verfassungsschutz jahrelang alle Hinweise auf ein rechtes Terrornetzwerk als Urheber einer Mordserie „übersehen“?
Wie ist es möglich, dass wichtige Beweisstücke vernichtet wurden und Akten verschwanden? Zehn Jahre nach dem Nagelbombenanschlag in der Keupstraße sind die Hintergründe dieses Versagens des Rechtsstaats nach wie vor nicht aufgeklärt. Gibt es eine klammheimliche Kompliz*innenschaft zwischen rechten Mörder*innen und rechtsaffinen Verfassungsschützer*innen? Müssen wir eine antidemokratische Unterwanderung befürchten?

Martina Renner, Bundestagsabgeordnete Die Linke und Expertin für den NSU-Komplex und Rechtsextremismus, diskutiert über ihre Erkenntnisse.
Massimo Perinelli von der Initiative „Keupstraße ist überall“ berichtet von der politischen Organisierung auf der Keupstraße zur Aufklärung des NSU-Komplexes und zur solidarischen Begleitung der Betroffenen.

Die Theke ist vor und nach der Veranstaltung geöffnet

''erinnern und handeln für die Menschenrechte''/ Allerweltshaus Köln in Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung NRW und der Initiative Keupstraße ist überall - Her yer Keup Caddesi mit freundlicher Unterstützung der Stiftung für Umwelt und Entwicklung NRW