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Die Uhr, die nicht tickt – kinderlos glücklich. Eine Streitschrift

Sarah Diehl: Die Uhr, die nicht tickt – kinderlos glücklich. Eine Streitschrift
Trotz vieler verschiedener Lebensmodelle, aus denen Frauen heute wählen können, ist freiwillige Kinderlosigkeit noch immer ein Stigma. Sarah Diehl stößt eine längst überfällige Debatte an: „Die Uhr, die nicht tickt“ ist ein Plädoyer für mehr Toleranz von vielfältigen Lebens- und Familienmodellen.
Die Zahl der Frauen, die sich dafür entscheiden, keine eigenen Kinder zu bekommen, steigt kontinuierlich, begleitet von lautstarker Kritik durch Gesellschaft, Politik und Medien. Wichtigstes Argument der Kritiker: die vermeintliche biologische Vorbestimmtheit der Frau zur Mutterschaft. „Die Uhr, die nicht tickt“ zeigt anhand historischer Beispiele, dass diese Gleichsetzung vor allem politisch und gesellschaftlich gewollt war und immer noch ist. Auch das Verständnis von Familie als Vater, Mutter, Kind(er) ist noch immer als Ideal verankert, von der Realität allerdings weit entfernt. Sarah Diehl plädiert für die Anerkennung von neuen Lebensformen und alternativen Familienmodellen. So zum Beispiel die soziale Elternschaft, der Betreuung oder Mit-Erziehung von Kindern von Verwandten oder Freunden. Für ihr Buch hat Sarah Diehl Frauen aus verschiedenen sozialen Milieus und unterschiedlichen Alters interviewt, die wie sie freiwillig keine Mütter sind. Sie fordert Frauen und Männer, Gesellschaft und Politik zum Umdenken, zum Dialog und zu mehr Ehrlichkeit auf.

King Georg, Sudermanstraße 2, Köln
21.00 Uhr (Einlass: 20.00 Uhr)
Abendkasse: 6 €

http://www.kinggeorg.de/sarah-diehl-die-uhr-die-nicht-tickt-kinderlos-gluecklich-eine-streitschrift