Lösung in Sicht? Friedensgespräche in Kolumbien
Montag, 15.06.2015, 19:30 Uhr, Eintritt: Zahl was du kannst - was es dir wert ist
Lösung in Sicht? Friedensgespräche in Kolumbien
Vortrag und Diskussion mit Dr. Carlos Medina Gallego, Input zum bewaffneten Konflikt in Kolumbien durch Stefan Ofteringer
in "Die Wohngemeinschaft" (Richard-Wagner-Str. 39) in Köln
Seit über 50 Jahren befinden sich die Guerilla-Gruppe FARC (Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia) und der kolumbianische Staat im Krieg. Um die Gewalt in Kolumbien zu beenden, werden seit über 2 Jahren im kubanischen Havanna Friedensgespräche zwischen der FARC und der kolumbianischen Regierung geführt. Ziel ist eine dauerhafte friedliche Lösung und eine Abrüstung beider Seiten. Nachdem in den komplexen Punkten wie Landverteilung und Drogenhandel erste Einigungen erzielt werden konnten, stehen für die Parteien allerdings noch schwierige Verhandlungen bevor. Beispiel hierfür ist das hochsensible Thema der Opferrechte für Geschädigte des bewaffneten Konflikts. Derzeit werden die Ergebnisse der Friedensgespräche von Angriffen und Entführungen beider Parteien begleitet, der Krieg ist also noch voll im Gange. Wir möchten uns durch diesen Vortrag mit der Thematik des Friedensprozesses beschäftigen, ihre Akteur_innen und deren Interessen genauer betrachten und uns außerdem der Frage widmen, ob und wie eine dauerhafte friedliche Lösung durch die Friedensgespräche gefunden werden kann.
Dr. Carlos Medina Gallego ist Professor für Politikwissenschaft an der Universidad Nacional in Bogotá. Seit Beginn der Friedensverhandlungen ist er beratend für die kolumbianische Regierungsdelegation tätig.
Stefan Ofteringer von Misereor gibt einen Input zu dem bewaffneten Konflikt in Kolumbien. Britt Weyde, Redakteurin der ila - Informationsstelle Lateinamerika, wird vom Spanischen ins Deutsche übersetzen.
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Lösung in Sicht? Friedensgespräche in Kolumbien
Vortrag und Diskussion mit Dr. Carlos Medina Gallego, Input zum bewaffneten Konflikt in Kolumbien durch Stefan Ofteringer
in "Die Wohngemeinschaft" (Richard-Wagner-Str. 39) in Köln
Seit über 50 Jahren befinden sich die Guerilla-Gruppe FARC (Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia) und der kolumbianische Staat im Krieg. Um die Gewalt in Kolumbien zu beenden, werden seit über 2 Jahren im kubanischen Havanna Friedensgespräche zwischen der FARC und der kolumbianischen Regierung geführt. Ziel ist eine dauerhafte friedliche Lösung und eine Abrüstung beider Seiten. Nachdem in den komplexen Punkten wie Landverteilung und Drogenhandel erste Einigungen erzielt werden konnten, stehen für die Parteien allerdings noch schwierige Verhandlungen bevor. Beispiel hierfür ist das hochsensible Thema der Opferrechte für Geschädigte des bewaffneten Konflikts. Derzeit werden die Ergebnisse der Friedensgespräche von Angriffen und Entführungen beider Parteien begleitet, der Krieg ist also noch voll im Gange. Wir möchten uns durch diesen Vortrag mit der Thematik des Friedensprozesses beschäftigen, ihre Akteur_innen und deren Interessen genauer betrachten und uns außerdem der Frage widmen, ob und wie eine dauerhafte friedliche Lösung durch die Friedensgespräche gefunden werden kann.
Dr. Carlos Medina Gallego ist Professor für Politikwissenschaft an der Universidad Nacional in Bogotá. Seit Beginn der Friedensverhandlungen ist er beratend für die kolumbianische Regierungsdelegation tätig.
Stefan Ofteringer von Misereor gibt einen Input zu dem bewaffneten Konflikt in Kolumbien. Britt Weyde, Redakteurin der ila - Informationsstelle Lateinamerika, wird vom Spanischen ins Deutsche übersetzen.
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