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Gegen die Sammelabschiebung nach Afghanistan

Kundgebung: Montag 2.12.2019 Köln Hbf Vorplatz, 18 bis 19 Uhr:

Gegen die Sammelabschiebung nach Afghanistan kommenden Dienstag!

Die Bundesregierung betont, dass es in Afghanistan auch sichere Gebiete
gibt. Das hat mit der Realität vor Ort nicht viel zu tun. Laut der
Bundesregierung gilt Kabul als sicher.
An einem einzigen Tag gibt es dort Dutzende von Warnungen: Explosionen,
Selbstmordanschläge, Feuergefechte. Und es gibt heute nicht nur deutlich
mehr Anschläge als früher. Sie sind auch weniger berechenbar. Früher
konnte man abschätzen, wann sich jemand in die Luft sprengt: morgens und
abends im Berufsverkehr, wenn die Regierungsangestellten auf dem Weg zur
Arbeit oder auf dem Heimweg waren. Sie fuhren damals in Shuttlebussen
der Regierung. Die Shuttles wurden aber ständig angegriffen, deshalb
fahren die Mitarbeiter heute mit öffentlichen Bussen. Dadurch ist das
Risiko breiter gestreut. In den Jahren 2018 und 2019 aber gab es mehr
Anschläge als in jeder anderen afghanischen Stadt.
In 32 der 34 afghanischen Provinzen gibt es gewaltsame Konflikte. Im
Global Peace Index, der die Gefährdungslage der Staaten bewertet, steht
Afghanistan mittlerweile ganz oben auf der Liste – vor Syrien. Die
Abschiebepolitik der deutschen Regierung hat keinen Bezug zur
afghanischen Realität. (nach zeit online v 27 11 19)

SCHLUSS MIT DEN ABSCHIEBUNGEN!
AFGHANISTAN NEEDS HELP NOT DEPORTATIONS!