RWE: Kehrtwende jetzt - Schluss mit Kohle und Atom / Aachen Dortmund
- am: Donnerstag, 25. Juni 2020 - 10:00 Uhrbis: Donnerstag, 25. Juni 2020 - 10:00 Uhr
- Aachen
Am kommenden Freitag, 26. Juni 2020, findet die Hauptversammlung von RWE in Essen statt, wegen der aktuellen Corona-Lage zum ersten Mal rein virtuell.
Diesen Anlass werden am Donnerstagnachmittag diverse Gruppen aus der Anti-Kohle- und der Anti-Atom-Bewegung nutzen, um auf darauf hinzuweisen, dass RWE nach wie vor der größte CO2-Emittent Europas ist und über die Firma Urenco im internationalen Atomgeschäft mitmischt...
Dazu folgende Pressemitteilung, wir freuen uns über entsprechende Ankündigungen.
PRESSEMITTEILUNG
RWE: Kehrtwende jetzt - Schluss mit Kohle und Atom
Mahnwachen am Geldbrunnen und an der Ecke Ursulinerstraße/Buchkremerstraße, Donnerstag, 25. Juni, von 12 bis 17 Uhr. in Aachen
Am Vortag der RWE Hauptversammlung in Essen werden in der Aachener Innenstadt mehrere Anti-Kohle- und Anti-Atomgruppen mit Mahnwachen auf die Verstrickung des Konzerns ins Atomgeschäft und auf die Rolle von RWE als nach wie vor größter CO2-Produzent hinweisen.
Diverse Aachener Umwelt-, Anti-Atom- und Anti-Kohle-Gruppen sind an den Mahnwachen am Donnerstag, 25. Juni, beteiligt, Stop Tihange Deutschland e.V. / Aachener Aktionsbündnis gegen Atomenergie, Energiegewinner Aachen e.G, Fridays for Future Aachen, HambiSupport Aachen, Greenpeace Aachen, Initiative 3 Rosen e.V., Extinction Rebellion Aachen, AKW-NEE-Gruppe Aachen
Der Kölner Liedermacher Gerd Schinkel wird vor Ort sein, mit Liedern zum Thema Atom, er wird eine Rede zum Thema halten.
Warum zwei Elemente? RWE ist ein global agierendes Unternehmen, dessen Aktivitäten rund um den Globus zu Kohleabbau und Uranabbau führen.
In Deutschland ist RWE bundesweit aktiv: Von den AKW Gundremmingen im Süden und Lingen im Norden über die Urananreicherung in Gronau ist der Konzern ins internationale Atomgeschäft verstrickt
Die Braunkohlekrafttwerke und die Tagebau im Rheinland sind mitverantwortlich für den andauernden Temperaturanstieg und für die Vernichtung von Lebensgrundlagen weit über die Grenzen des Rheinlandes hinaus.
Mit den Mahnwachen am Donnerstag wollen wir die durch RWE verursachten massiven Umweltprobleme in ihrer Breite und Vielfalt darstellen.
Wir gehen kreativ und angemessen mit der virtuellen HV und den Corona-Beschränkungen um, ohne unseren Protest aufzugeben.
RWE verkündet mit aufwendigen Werbekampagnen, bis 2040 klimaneutral werden zu wollen und zum größten Produnzenten von grünem Strom aufzusteigen. Damit verschleiert der Konzern, dass nach wie vor Menschen gegen ihren Willen aus ihrer Heimat vertrieben werden, dass nach wie vor ganze Dörfer von der Landkarte verschwinden, dass dem Hambacher Wald das Wasser abgegraben wird und dass im Rheinland wertvollste landwirtschaftliche Böden vernichtet werden.
Deutschland leidet unter dem dritten Dürresommer, Meteorologen schlagen Alarm, Grundwasserspiegel sinken dramatisch. Aber die RWE-Bagger baggern weiter, die Politik schaut zu, die Planungen von RWE werden weiter von der NRWE-Landesregierung abgenickt.
Neben gigantischen Mengen an klimaschädlichem CO2 werden an den Kraftwerksstandorten Niederaußem, Neurath, Weiweiler und Frimmersdorf auch tonnenweise Schadstoffe über die Kühltürme zusammen mit dem Wasserdampf in die Umwelt verteilt. Die vier großen RWE-Braunkohlenkraftwerke emittieren jährlich etwa 1.473 Tonnen gesundheitsschädliche Feinstaub-Partikel. Dazu kommen etwa 1.500 Kilogramm des Nervengifts Quecksilber und ein Mix aus Cadmium, Arsen, Blei, Zink, Schwefeldioxid, Stickoxiden und anderen Schadstoffen – trotz vermeintlich bester Filtertechnik.
Der Vorstand der RWE AG kommt nicht hinreichend seiner Verantwortung nach, wirksamere Maßnahmen für den Klimaschutz umzusetzen und menschenrechtliche Sorgfaltspflichten einzuhalten. Die bisherigen Maßnahmen reichen nicht aus, einen wirksamen Beitrag zum Erreichen der Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens, der UN-Nachhaltigkeitsagenda 2030 und des UN Global Compact zu leisten, zu denen sich die RWE AG bekannt hat.
Wir bedanken uns für Ihre Unterstützung und Berichterstattung,
mit freundlichen Grüßen,
Michael Zobel
Michael Zobel
Naturführer und Waldpädagoge
www.naturfuehrung.com
info@zobel-natur.de
0171-8508321
Diesen Anlass werden am Donnerstagnachmittag diverse Gruppen aus der Anti-Kohle- und der Anti-Atom-Bewegung nutzen, um auf darauf hinzuweisen, dass RWE nach wie vor der größte CO2-Emittent Europas ist und über die Firma Urenco im internationalen Atomgeschäft mitmischt...
Dazu folgende Pressemitteilung, wir freuen uns über entsprechende Ankündigungen.
PRESSEMITTEILUNG
RWE: Kehrtwende jetzt - Schluss mit Kohle und Atom
Mahnwachen am Geldbrunnen und an der Ecke Ursulinerstraße/Buchkremerstraße, Donnerstag, 25. Juni, von 12 bis 17 Uhr. in Aachen
Am Vortag der RWE Hauptversammlung in Essen werden in der Aachener Innenstadt mehrere Anti-Kohle- und Anti-Atomgruppen mit Mahnwachen auf die Verstrickung des Konzerns ins Atomgeschäft und auf die Rolle von RWE als nach wie vor größter CO2-Produzent hinweisen.
Diverse Aachener Umwelt-, Anti-Atom- und Anti-Kohle-Gruppen sind an den Mahnwachen am Donnerstag, 25. Juni, beteiligt, Stop Tihange Deutschland e.V. / Aachener Aktionsbündnis gegen Atomenergie, Energiegewinner Aachen e.G, Fridays for Future Aachen, HambiSupport Aachen, Greenpeace Aachen, Initiative 3 Rosen e.V., Extinction Rebellion Aachen, AKW-NEE-Gruppe Aachen
Der Kölner Liedermacher Gerd Schinkel wird vor Ort sein, mit Liedern zum Thema Atom, er wird eine Rede zum Thema halten.
Warum zwei Elemente? RWE ist ein global agierendes Unternehmen, dessen Aktivitäten rund um den Globus zu Kohleabbau und Uranabbau führen.
In Deutschland ist RWE bundesweit aktiv: Von den AKW Gundremmingen im Süden und Lingen im Norden über die Urananreicherung in Gronau ist der Konzern ins internationale Atomgeschäft verstrickt
Die Braunkohlekrafttwerke und die Tagebau im Rheinland sind mitverantwortlich für den andauernden Temperaturanstieg und für die Vernichtung von Lebensgrundlagen weit über die Grenzen des Rheinlandes hinaus.
Mit den Mahnwachen am Donnerstag wollen wir die durch RWE verursachten massiven Umweltprobleme in ihrer Breite und Vielfalt darstellen.
Wir gehen kreativ und angemessen mit der virtuellen HV und den Corona-Beschränkungen um, ohne unseren Protest aufzugeben.
RWE verkündet mit aufwendigen Werbekampagnen, bis 2040 klimaneutral werden zu wollen und zum größten Produnzenten von grünem Strom aufzusteigen. Damit verschleiert der Konzern, dass nach wie vor Menschen gegen ihren Willen aus ihrer Heimat vertrieben werden, dass nach wie vor ganze Dörfer von der Landkarte verschwinden, dass dem Hambacher Wald das Wasser abgegraben wird und dass im Rheinland wertvollste landwirtschaftliche Böden vernichtet werden.
Deutschland leidet unter dem dritten Dürresommer, Meteorologen schlagen Alarm, Grundwasserspiegel sinken dramatisch. Aber die RWE-Bagger baggern weiter, die Politik schaut zu, die Planungen von RWE werden weiter von der NRWE-Landesregierung abgenickt.
Neben gigantischen Mengen an klimaschädlichem CO2 werden an den Kraftwerksstandorten Niederaußem, Neurath, Weiweiler und Frimmersdorf auch tonnenweise Schadstoffe über die Kühltürme zusammen mit dem Wasserdampf in die Umwelt verteilt. Die vier großen RWE-Braunkohlenkraftwerke emittieren jährlich etwa 1.473 Tonnen gesundheitsschädliche Feinstaub-Partikel. Dazu kommen etwa 1.500 Kilogramm des Nervengifts Quecksilber und ein Mix aus Cadmium, Arsen, Blei, Zink, Schwefeldioxid, Stickoxiden und anderen Schadstoffen – trotz vermeintlich bester Filtertechnik.
Der Vorstand der RWE AG kommt nicht hinreichend seiner Verantwortung nach, wirksamere Maßnahmen für den Klimaschutz umzusetzen und menschenrechtliche Sorgfaltspflichten einzuhalten. Die bisherigen Maßnahmen reichen nicht aus, einen wirksamen Beitrag zum Erreichen der Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens, der UN-Nachhaltigkeitsagenda 2030 und des UN Global Compact zu leisten, zu denen sich die RWE AG bekannt hat.
Wir bedanken uns für Ihre Unterstützung und Berichterstattung,
mit freundlichen Grüßen,
Michael Zobel
Michael Zobel
Naturführer und Waldpädagoge
www.naturfuehrung.com
info@zobel-natur.de
0171-8508321