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BEWEGLICHE IDENTITÄTEN bis 13 september 2020

lädt 68elf e.V. nun endlich doch noch herzlich ein zum Besuch
der Ausstellung und zum Performanceprogramm

BEWEGLICHE IDENTITÄTEN im Kulturbunker Köln-Mülheim


Die aktuellen Corona-Schutzbestimmungen (Maskenpflicht, Abstandsregelung, Anwesenheitsliste) sind unbedingt einzuhalten.



Vernissage: Samstag 29.08.2020, 17:00–22:00 Uhr

Performance:

17:30 Uhr, Anbid Zaman, ’be-coming’

19:30 Uhr, Tuong Phuong, ’male/female’

21:30 Uhr, Tine Wille, ’Traum vom Geruch der Bauklötze’

Laufzeit: 29.08.2020 bis 13.09.2020

Öffnungszeiten:

sa 29.08., 17-22 uhr

so 30.08., 14-17 uhr, 15 Uhr: Filmvorführung: ’Umgedreht - Asya Elmas ’ von Ellen Rudnitzki

fr 04.09., 17-20 uhr

sa 05.09., 17-21 uhr

so 06.09., 14-17 uhr

fr 11.09., 17-20 uhr

sa 12.09., 17-21 uhr

so 13.09., Finissage 14-17 uhr, 15:00 Uhr: Anna-Lu Masch, Tanz



Ausstellungsort: Kulturbunker Köln-Mülheim e.V., Berliner Str. 20, 51063 Köln

BEWEGLICHE IDENTITÄTEN

Ein interdisziplinäres Kunstprojekt des Kunstvereins 68elf e.V.

Wir Menschen in den westlichen Zivilisationen haben in den letzten Jahrzehnten scheinbar alle Fesseln gängiger Traditionen und Konventionen abgeworfen und zelebrieren das Zeitalter der Postmoderne. Traditionelle Geschlechtsidentitäten scheinen sich verflüchtigt zu haben und anstelle der üblichen zwei Geschlechter entstehen immer mehr Kombinationsmöglichkeiten. Soziale Beziehungen sind nicht mehr auf Dauer angelegt und unterliegen einer ständigen Fluktuation. Auch unseren Beruf üben wir nicht mehr dauerhaft aus, sondern durchschreiten im Verlauf unseres Lebens unterschiedliche Tätigkeitsbereiche, wozu wir auch des öfteren unseren Lebensmittelpunkt wechseln.

Die Philosophie hat sich mit der Gehirnforschung verbündet und scheint dem ICH nun endgültig den Garaus gemacht zu haben, wie es die fernöstlichen Traditionen bereits seit zweieinhalb Jahrtausenden tun. So scheint die Identität bzw. das Selbst keine feststehende Realität sondern vielmehr ein dynamischer Prozess zu sein, dessen Entfaltung immer weniger Barrieren im Weg stehen.

Der Transhumanismus möchte die Evolution der menschlichen Spezies in die eigene Hand nehmen und die Möglichkeiten unserer Art grenzenlos erweitern durch die entsprechenden Schnittstellen zwischen Biologie und Technik.

Doch können wir unsere Identität nach eigenen Vorstellungen wirklich frei und beliebig kreieren, wenn doch die Gehirnforschung zu dem erschütternden Schluss gekommen ist, dass der freie Wille eine reine Illusion ist? Und wieviel Individualität verträgt eine Gemeinschaft, wenn wir Menschen uns doch auf der anderen Seite nach Gruppenzugehörigkeit sehnen und bereit sind, uns den Konventionen und Regeln unserer jeweiligen Bezugsgruppe anzupassen?

Der Kunstverein 68elf e.V. hat KünstlerInnen der unterschiedlichsten Disziplinen eingelasen, die verschiedenen

Aspekte unserer beweglichen Identitäten mit den Mitteln der Kunst zu beleuchten in einer Stadt, die sich die Liebe zur Vielfalt auf die Fahne geschrieben hat.

MIT ARBEITEN VON : TANJA CHIMES_KLAUS HANS FINDL_RENATE FRERICH_WITALIJ FRESE_AGII GOSSE_JULIA HAINZ_BRIGITTE HECK_SUSANNA HEIDER_CHRIS KARAWIDAS_LARS KÄKER_JÖRN KESEBERG_NORBERT LÜBKER_STEFANIE MANHILLEN_KATJA PLOETZ_NORBERTO LUIS ROMERO_OTAKAR SKALA_SEONA SOMMER_SUSEBEE_WILDA WAHNWITZ_CARMEN WESTERMEIER

Kuration: S. Felix, K. Graf, C. Karawidas, L. Käker, J. Keseberg, K. Ploetz, susebee, J. Bahr, a. gosse

Idee: Lars Käker



68elf e.V.

c/o Jürgen Bahr, Helmholtzstr. 6-8, 50825 Köln

0179-9158271_kunstverein@68elf.de_www.68elf.de